„Pressefreiheit“ oder: Wer nicht zuhört, erfindet selbst. Richtigstellung des 

kollektiven Zentrums zum Artikel des Abendblattes vom 31.07.2015 

 

Die Darstellung des kollektiven Zentrums (koZe) im Hamburger Abendblatt am 31.07.15 
ist so nicht tragbar, widersprüchlich und unwahrheitsgemäß. Es findet sich in dem 

Artikel „Der Hort der Autonomen“ mehrere AÄußerungen, die der Unwahrheit 
entsprechen und schlichtweg frei erfunden sind Mitarbeiter_innen des Abendblattes 
dürfen diese Mitteilung auch als wütenden Leser_innenbrief und eine Absage an eine 

weitere "Zusammenarbeit" verstehen. 

Richtigzustellen ist: 

1. Bei dem kollektiven Zentrum handelt es sich um ein selbstverwaltetes, in seiner 

Struktur hierarchiefreies Projekt. Nach unserem Selbstverständnis ist es weder möglich, 
uns zu "unterwandern", noch begrenzen wir gegenseitig unsere Redezeiten oder sind 

eine feste Gruppe in einer fixen Anzahl. Solidarität und Konsens sind Grundsätze unseres 
Projektes. 

2. In unserer Diversität haben wir uns nie und werden uns auch weiterhin nicht spalten 

lassen. Euer Versuch uns aus der Luft gegriffene Identitäten zuzuschreiben und zwischen 

"harte(n) Autonome(n) und Gelegenheitsdemonstranten", "Anwohner_innen und 
Steinewerfer_innen"oder "demokratische Gruppen und gewaltbereite Extremisten" zu 

trennen ist lächerlich und populistisch. 

3. Wir distanzieren uns von jeglichen Analysen, die unsere verschiedenen 

Lebensentwürfe, Beschäftigungsverhältnisse oder politische Grundgedanken angehen. 

Abgesehen davon, dass wir dem Abendblatt diese Analyse inhaltlich nicht zutrauen, geht 

es sie auch absolut nichts an. Das gleiche gilt für den Verfassungsschutz, der seine 

Mutmaßungen darüber, wer hier mit wem ins Bett geht,  in Zukunft doch lieber für sich 
behalten darf. 

4. Das koZe ist uneingeschränkt solidarisch mit der Roten Flora.  

 

Wir werden unsere Konsequenzen aus dieser Art von Journalismus ziehen. 

Das kollektive Zentrum.